1964  bin ich in Spiez geboren. Seit vielen Jahren arbeite ich teilzeit als Kauffrau in einer sozialen Institution in Hilterfingen, wo ich für sämtliche buchhalterischen und administrativen Belange verantwortlich bin.

 

Handwerkliches Arbeiten hat mich in verschiedenster Form schon immer begleitet. In der Sommerkunstschule Hünigen lernte ich 2008 erstmals die Maltechnik von Martin Stucki kennen.  Anfänglich bestimmte diese Technik meine Arbeiten, bald entwickelte ich jedoch eine eigene Ausdrucksweise. Gerne gehe ich neue Wege, experimentiere mit verschiedensten Materialien. Grundsätzlich bin ich eine überzeugte Autodidaktin. Mit Kursen in der „Fabrik am See“ (Akademie für zeitgenössische Kunst),  an der Schule für Gestaltung in Bern, an der Edith Maryon Kunstschule oder direkt bei Künstlern im Atelier erweitere ich zudem meinen Horizont.

 

Meine Bilder sind tendentiell kleinformatig. Oft verwende ich rostige Gegenstände sowie alte Schriften, die ich in verschiedenen Techniken als Objekt oder als zeichnerische Vorlage in Bilder umsetze. Experimentelle Arbeiten entstanden zudem aus gerostetem Blech.

 

Seit 2017 beschäftige ich mich jedoch hauptsächlich mit Zement und Ton. Der neue Weg in die figürliche Dreidimensionalität fasziniert mich enorm. Die Gegensätze zwischen den kleinen Tonfiguren und den grösseren bis lebensgrossen Zementfrauen ist eine spannende Herausforderung und neue Erfahrung. Aufgrund der Experimentierfreude sind Figuren entstanden, die meine Handschrift tragen und keine Ähnlichkeit mit anderen Skulpturen haben.