Vor über einem halben Jahrhundert bin ich in Spiez geboren. Viele Jahre arbeitete ich neben der künstlerischen Tätigkeit als Kauffrau in einer sozialen Institution in Hilterfingen, wo ich für sämtliche buchhalterischen und administrativen Belange verantwortlich war. Am 1. März 2021 verabschiedete ich mich nun vorerst für ein Jahr von der Büroarbeit und stürze mich in einen Kreativurlaub.

 

Handwerkliches Arbeiten hat mich in verschiedenster Form schon immer begleitet. In der Sommerkunstschule Hünigen lernte ich 2008 erstmals die Maltechnik von Martin Stucki kennen.  Anfänglich bestimmte diese Technik meine Arbeiten, bald entwickelte ich jedoch eine eigene Ausdrucksweise. Gerne gehe ich neue Wege, experimentiere mit verschiedensten Materialien. Grundsätzlich bin ich eine überzeugte Autodidaktin. Mit Kursen in der „Fabrik am See“ (Akademie für zeitgenössische Kunst),  an der Schule für Gestaltung in Bern, an der Edith Maryon Kunstschule oder direkt bei Künstlern im Atelier erweitere ich zudem meinen Horizont.

 

Seit 2017 beschäftige ich mich hauptsächlich mit Zement und Ton. Der neue Weg in die figürliche Dreidimensionalität fasziniert mich enorm. Die Gegensätze zwischen den kleinen Tonfiguren und den grösseren bis lebensgrossen Zementfrauen ist eine spannende Herausforderung und neue Erfahrung. Aufgrund der Experimentierfreude sind Figuren entstanden, die meine ganz persönliche Handschrift tragen und keine Ähnlichkeit mit anderen Skulpturen haben.

 

Seit 2019 Mitglied im Verein Bildende kunstschaffende Berner Oberland (Vorstand)