Kurzlebenslauf

1964  bin ich in Spiez geboren. Seit vielen Jahren arbeite ich als Kauffrau in einer sozialen Institution in Hilterfingen, wo ich für sämtliche buchhalterischen und administrativen Belange verantwortlich bin.

 

Handwerkliches Arbeiten hat mich in verschiedenster Form schon immer angezogen. In der Sommerkunstschule Hünigen lernte ich 2008 erstmals die Maltechnik von Martin Stucki kennen.  Anfänglich bestimmte diese Technik meine Arbeiten, bald entwickelte ich jedoch eine eigene Ausdrucksweise. Gerne gehe ich neue Wege, experimentiere mit anderen Materialien. Ergänzend zum autodidaktischen Arbeiten im eigenen Atelier besuche ich Kurse z.B. in der „Fabrik am See“ (Akademie für zeitgenössische Kunst am Bodensee, D) an der Schule für Gestaltung in Bern oder direkt bei Künstlern im Atelier.

 

Meine Werke waren anfangs tendentiell kleinformatig. Oft verwende ich rostige Gegenstände sowie alte Schriften, die ich in verschiedenen Techniken als Objekt oder als zeichnerische Vorlage in Bilder umsetze. Als Malgrundlage benutze ich oft Pavatex, manchmal aber auch Glas, Folien oder Leinwand. Experimentelle Arbeiten entstanden zudem aus Blech / Rost.

 

Zu Zeit beschäftige ich mich jedoch fast ausschliesslich mit Zement und Ton. Der neue Weg in die figürliche Dreidimensionalität fasziniert mich enorm. Die Gegensätze zwischen den kleinen Tonfiguren und den grossen Zementfrauen ist eine spannende Herausforderung.